MamaniFlora

Mit Pflanzen Verbunden – Erforschen und Sammeln

· Zweiter Teil ·

13.Juni, 2018 1 Comments

Hast du eine Pflanze ausgewählt, über die du gerne mehr erfahren möchtest?

Gut, dann erforschst du sie zuerst in den Büchern.

Ja, ich liebe Pflanzenbücher. In den letzten Jahrzehnten sind so viele, sehr fundierte und sehr unterschiedliche, Kräuterbücher erschienen. In diesen wunderbaren Büchern kannst du über deine Pflanze nachlesen. Wo wächst sie? Wie wirkt sie? Wann wird sie verwendet und wie? Was für Erfahrungen haben andere Menschen mit ihr gemacht?

Für deine Recherche benötigst du mindestens 3 gute Pflanzenbücher.

Jeder Autor bringt sein Wissen, seine eigenen Erfahrungen und Schwerpunkte in sein Buch. So erfährst du von ganz unterschiedlichen Menschen, wie sie deine Pflanze verwenden. Die einen fokussieren sich mehr auf die Wirkstoffe, andere beschreiben Fallbeispiele aus ihrer Praxis, wieder andere beschäftigen sich mit der spirituellen Seite und so weiter. Die unterschiedlichen Ansichten und Beschreibungen helfen dir, deine Pflanze kennen zu lernen.

Mindestens ein Buch sollte ein Standard Nachschlagewerk sein. Am liebsten würde ich hier ganz viele Bücher auflisten ♥ Ich beschränke mich auf ein paar wenige.

Falls ihr Fragen zu einen Buch habt, oder ihr für ein bestimmtes Thema eines sucht, dürft ihr mich gerne über das Kontakt Formular kontaktieren, oder ein Kommentar schreiben.

Empfehlenswerte Nachschlagewerke:

Alles über Heilpflanzen von Ursel Bühring

Das grosse Buch der Heilpflanzen – Apotheker M. Pahlow

Das grosse Lexion der Heilpflanzen – Andrew Chevallier

Weitere lesenswerte Bücher:

Die Weisheit der Pflanzen- Matthew Woods

Heilkräuter in meinem Garten – Rosemary Gladstar

Mein Heilpflanzengarten – Rudi Beiser

 

Was sind deine liebsten Pflanzenbücher?

Vielleicht wirst du während dem Lesen auf ein Thema (Eine Heilwirkung, eine Geschichte) stossen, welche bei dir oder einer nahestehenden Person aktuell ist. Das geschieht oft, wenn man seine Pflanze intuitiv ausgewählt hat. ♥

Jetzt hast du viel über deine Pflanze gelesen und fragst dich vielleicht, wie du das alles im Kopf behalten sollst. Musst du nicht. Wir beginnen heute damit, deine eigene Materia Medica anzulegen. Die Materia Medica ist deine Schatzkiste, dein persönliches Nachschlagewerk. In ihr sammelst du alle wichtigen Informationen und Erfahrungen mit deinen Pflanzen.

Ich bewahre meine Sammlung in einem Ordner auf. So kann ich ganz einfach eine weitere Seite, an der richtigen Stelle, hinzufügen. Es kommt immer etwas neues dazu. Ich glaube, du könntest dich ein ganzes Leben lang nur einer Pflanze widmen und hättest nicht ausgelernt. Andere verwenden Notizbücher, Karteikarten oder verfassen ihre Notizen auf dem Computer.

Wie du es machen möchtest, ist ganz dir und deinen Vorlieben überlassen. Ich habe einiges ausprobiert, bis ich die für mich stimmige Version gefunden habe.

 

Traditionellerweise werden folgende Punkte aufgeführt:

Name

Botanischer Name

Ev. Volksnamen oder Namen in anderen Sprachen. Ich schreibe immer den Englischen Namen hinzu.

Die Pflanzenfamilie

Die Pflanzenteile, die du verwenden kannst

Wirkung

Anwendung

Rezepte und Dosierung

Mögliche Nebenwirkungen und andere Hinweise

 

Diese Liste ist beliebig erweiterbar. In den nächsten Beiträgen gehe ich näher darauf ein.

Recherchiere also in mindestens 3 Pflanzenbüchern über deine Pflanze. Schreibe alle Informationen die dir relevant erscheinen in deine Notizen inkl. Buchtitel, Seitenzahl und Autor. Du musst nicht ganze Erfahrungsberichte abschreiben. Es reicht aus, wenn du die Essenz in einfachen Sätzen oder sogar in Stichworten notierst. Du kannst jederzeit, alles im Detail in deinem Buch nachlesen. Es steht dir natürlich frei ausführlicher zu schreiben, wenn du das magst.

 

Ein ganz wichtiger Teil deiner Materia Medica sind deine eigenen Erfahrungen mit einer Pflanze. Und genau damit geht es im nächsten Blogbeitrag.

14.Juni, 2018

Mamani Flora

1 Comment

  1. Antworten

    Corinna Konrad

    16.Juni, 2018

    Liebe Nicole,
    wie wundervoll deine Blogserie ist. Genau so ist meine Einstellung auch zur Kräuterkunde. Und auch ich wollte anfangs alles und sofort wissen. 😀 Noch heute fällt es mir oft schwer, das langsamer anzugehen, obwohl es – wie du sagst – so viel besser ist und man so auch alles besser behalten kann.
    Du hast eine ganz wunderbare Blogserie gestartet. Mögen sie ganz viele Menschen lesen und inspirieren mit den Kräutern so liebevoll und achtsam umzugehen, wie du es tust! Schön, dass es dich gibt! <3
    Ganz liebe Grüße
    Corinna

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