MamaniFlora

Die Kräuter gehören in deine Hände

18.Februar, 2018 0 Comments

Vorhin habe ich den Blogbeitrag „Tee bei mir“ auf Kirschkernzeit gelesen.  Dieser Beitrag hat mein Herz zum hüpfen gebracht und ich möchte gerne ein in paar Worte dazu schreiben.

Ja, Kräuterheilkunde sollte in meinen Augen unkompliziert und lebensnah sein. Die Kräuter sind die Medizin der Menschen und dass seit Jahrtausenden. Die Kräutermedizin gehört zu uns. Sie gehört in die Hände der Mütter und Väter, in die Hände der Pflegenden und in die Hände derer, die ihrem Körper und Seele etwas Gutes tun möchten. Die Kräuter gehören auch in deine Hände.

Alltägliche Beschwerden können mit unkomplizierten Mitteln gelindert und mit unkomplizierten Mitteln kann unser Körper und unsere Seele gestärkt werden. Für kompliziertere Fälle oder schwere Erkrankungen gab es schon immer Heilkundige, Schamanen und Ärzte die sich in jahrelangen Ausbildungen und durch Erfahrungen auf diesen Gebieten weiter gebildet haben. Ich sehe die Pflanzenheilkunde in keiner Konkurrenz zur Schulmedizin. Sie ergänzen sich wunderbar. Bei jedem Menschen ist der Punkt, an dem ein Arzt aufgesucht werden muss, unterschiedlich. Es ist wichtig, deine Grenzen zu kennen. Deine Grenzen erkennst du am Besten, wenn du mit dir Verbunden bist, dich spürst. Und ich glaube, dass die Kräutermedizin diese innere Verbindung stärkt.

Wenn du dich mit auf die Kräutermedizin einlässt, wirst du dich unverweigerlich auf den Weg machen, dich immer besser kennen zu lernen. Damit du die Wirkung der Kräuter bewusst wahrzunehmen kannst, musst du zur Ruhe kommen und dir Zeit lassen. Um zu spüren was dir gut tut und was nicht, musst du auch zur Ruhe kommen und dir Zeit lassen.

Ich möchte einen Ausschnitt aus dem „Tee bei Mir“- Kirschkernzeit-Blogpost mit euch teilen. Ich finde Bora hat es wunderschön auf den Punkt gebracht:

Kaffee oder Tee, meine Hand um eines dieser Tassen zu schliessen schenkt mir ein Gefühl vom… Ganz-bei-mir-sein. Und genau darum geht es wohl, bei dieser ganzen Kräuterteesache, in meinem Fall zumindest; meinen Körper sprechen zu lassen und achtsam darauf zu reagieren, in einer Sprache, die er versteht. Um gut für sich sorgen zu können, muss man bei sich stehen bleiben, sich selbst beobachten und zuhören. Das braucht Zeit und Neugierde und manchmal ein grösseres Mass an Hingabe mir selber gegenüber, als ich es mir gewöhnt bin.

Tee trinken kann so schön sein.

Und ja, die Kräuterheilkunde ist lebensnah. Kräuter sind undogmatisch. Bedingungslos. Es ist ihnen egal wie du aussiehst, welchen Glauben du hast, welcher Ernährungsform oder welchem Geschlecht du angehörst. Du kannst sie auf ganz einfache Weise in dein Leben integrieren.

 

15.Februar, 2018

Mamani Flora

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